Der gesunde Schlaf ist unabdingbar für unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Diese Tatsache ist inzwischen unbestritten. Während des Schlafes regeneriert der Organismus im Optimalfall Körper und Geist. Dafür notwendig sind mehrere Tiefschlafphasen und REM-Phasen pro Nacht. Und diese sollten ausgiebig und oft genug pro Nacht anfallen. Voraussetzung dafür sind neben schlafhygienischen Maßnahmen sowie genügend Tageslicht und Tagesaktivitäten auf jeden Fall das passende Bett oder Schlafsystem und die geeignete Schlafzimmerumgebung.

Ein Bettsystem besteht in der Regel aus einem Bettgestell, einem Lattenrost, einer Matratze sowie Bettdecken und Kissen. Schauen wir uns diese Elemente unter dem Gesichtspunkt der Regeneration und Gesunderhaltung einmal näher an.

Das Bettgestell:

Dieses besteht meistens aus Metall, Kunststoff, Spanholzplatten oder Massivholz. Zudem gibt es noch Wasser- und Luftbetten. Unter Gesundheitsaspekten betrachtet, sollten das Bettgestell und der Bettrahmen aus Massivholz bestehen. Denn je mehr Naturstoffe im Schlafzimmer verbaut sind, umso besser. Metallrahmen sollten ganz aus dem Schlafzimmer verschwinden, weil Metalle elektromagnetische Felder anziehen und der Schlafende somit des nachts dauerhaft mit Elektrosmog konfrontiert ist – zu einem Zeitpunkt, in dem der Organismus regenerieren muss. Außerdem können Metalle das natürliche Erdmagnetfeld verzerren, was ebenfalls Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Spanholzplatten, Kunststoffe und andere künstliche Materialien können zudem Schadstoffe ausdünsten, die dauerhaft eingeatmet langfristig zu Befindlichkeitsstörungen führen können.

Der Lattenrost:

Es gibt davon unterschiedliche Arten, zum einen den einlagigen Lattenrost (Standard), dann den doppelseitigen Lamellenrost (bessere Liegeergonomie) und die aus Tellerfedern bestehende Unterlage (gute Körperanpassung). Zudem gibt es noch motorbetriebene Rahmen, die eine Lageveränderungen mit Hilfe von Strom und Motorkraft erleichtern. Für welche Unterlage man sich entscheidet hat viel mit individuellen Wünschen und liegeergonomischen Notwendigkeiten zu tun. Aus gesundheitlicher Sicht ist auch hier wieder Naturholz allen anderen Materialien vorzuziehen. Auf Metalle, Motoren und Strom sollte aus oben genannten Gründen möglichst verzichtet werden oder zumindest – – falls beispielsweise Pflegebedürftigkeit einen Motor zur Höhenverstellung notwendig macht – ein Netzfreischalter für Stromfreiheit in der Nacht sorgen.

Die Matratze:

Ein fast unüberschaubares Angebot an unterschiedlichsten Matratzen für alle Preislagen beherrscht den Bettenmarkt. Es gibt natürliche Materialien, wie Naturlatex, Rosshaar, Kokos, Kapok, Schafswolle und Holzfederkerne aber auch chemische Materialien, die für Schaumstoff- oder Gelschaummatratzen benötigt werden, sowie Metallfedern, die in Federkernmatratzen und Boxspringbetten verbaut werden.

Gesundheitlich effektiver sind natürliche Materialien; Metalle sollten völlig aus o.g. Gründen vermieden werden. Schaumstoffe können aus liegeergonomischer Sicht sinnvoll sein, wenn sie keine Schadstoffe und Gerüche ausdünsten, milbenresistent sind und vor allem über ein hohes Raumgewicht verfügen, was wichtig für die Langlebigkeit und Stützfähigkeit der Matratze ist.

Ob die Matratze aus mehreren Zonen besteht, über Pyramidenkegel verfügt, Schultereinsenkungen oder ähnliche Features hat, ist überwiegend für die Liegeergonomie bzw. die Orthopädie der Wirbelsäule von Interesse, d.h. die Auswahl der gesundheitlich am besten geeigneten Matratze sollte immer ein Zusammenspiel mit der Unterlage sein und durch ausgiebiges Testen und Probeschlafen erfolgen.

Aus gesundheitlichen Gründen sollten zudem folgende Eigenschaften beachtet werden: perfekte Anpassung an Körper und Lattenrost, gute Durchlüftung, Nachhaltigkeit, punkt- & rückstellelastisch, Förderung der Blutzirkulation, antimikrobiell, geräuschfrei, guter Feuchtigkeitsabtransport, Wärmeisolation, Langlebigkeit, leichte Reinigung, atmungsaktiv, milbenresistent, keine Ausdünstungen, Druckstellen vermeidend, hygienisch, nicht zu schwer, antistatisch, keine Veränderung des Erdmagnetfeldes u.a.m..

Das Kopfkissen:

Aus orthopädischer Sicht haben 80 x 80 cm große Kissen nichts mehr im Bett verloren. Die Empfehlung geht zu den Maßen 80 x 40 cm oder 60 x 40 cm. Zudem ist es gerade für Kopfkissen wichtig, dass sie möglichst aus Naturmaterialien, wie Baumwolle, Naturlatex, Schafschurwolle und Hanf oder einem gesundheitlich unbedenklichen Hightech-Schaum bestehen. Denn der Kopf liegt die ganze Nacht darauf und schwitzt, was dazu führt, dass Feuchtigkeit ins Kissen abgegeben wird, aber umgekehrt auch Schadstoffe direkt an den Kopf gelangen können.

Zudem ist auf die korrekte Ergonomie des Hals-Nackenbereiches zu achten. Ein Kopfkissen sollte immer in Abhängigkeit von Körpergröße und Gewicht ausgewählt werden sowie im Zusammenspiel mit der Matratze, damit es keine negativen Effekte auf den gesunden Schlaf und die Erholung durch beispielsweise unphysiologisches Abknicken des Kopfes im Schlaf gibt.

Die Bettdecke:

Auch hier gilt die Feststellung, dass möglichst nur Naturmaterialien oder naturnahe Stoffe, wie Maisstärke und Zellulose, verwendet werden. Zudem ist dafür zu sorgen, dass ein optimaler Klimaaustausch erfolgen kann und die Decke im Sommer nicht zu warm und im Winter nicht zu kalt ist. Darüber hinaus ist die korrekte Größe der Bettdecke wichtig, denn raushängende Füße bei einer zu kurzen Decke können zu nächtlichem Aufwachen führen. Innovationen wie Bettdecken mit Celliant- Fasern, haben den einzigartigen Vorteil, dass sie aus Baumwolle und mineralisierten Fasern bestehen, die die Körperwärme in Infrarotenergie umwandeln und dadurch die Mikrozirkulation anregen, die Sauerstoffversorgung der Zellen verbessern und somit die Tiefschlafphasen verlängern können.

Das Erdungslaken:

Die Körpererdung im Schlaf bekommt immer mehr Bedeutung für die Gesundheit und ist wissenschaftlich inzwischen gut begründet. Sie bewirkt, dass der auf einem Erdungsbettlaken liegende Mensch in der Nacht mit negativen Elektronen aufgeladen wird, was ihn vor freien Radikalen schützen und den Schlaf erholsamer machen sowie die Regeneration und den Stressabbau fördern kann. Außerdem wird elektrostatische Aufladung vermieden bzw. über die Erdung abgeleitet. Auf dem Markt gibt es inzwischen eine Vielzahl von Erdungslaken. Beachten sollte man jedoch, dass der Schlafenden immer Hautkontakt mit dieser Auflage haben sollte und dass diese Produkte von namhaften Prüfinstituten oder Baubiologen begutachtet wurden.

Strahlenschutz:

Neben der Tatsache, dass für ein „gesunderhaltendes Bett“ die korrekte Auswahl der Materialien von äußerster Wichtigkeit ist, sind aber noch weitere Rahmenbedingungen zu beachten, die direkt mit dem Bett in Verbindung stehen.
So sollte darauf geachtet werden, dass das Bett in einem Schlafzimmer steht, in dem so wenig wie möglich Kunststoffe vorhanden sind. Also keine Kunstfaserteppiche oder Kunstfasergardinen, denn die verursachen antistatische Effekte, die sich negativ auf den Schlaf auswirken können.

Zudem sollte man darauf achten, dass man im Schlaf möglichst nicht mit Elektrosmog konfrontiert wird. Das bedeutet, dass man nieder- und hochfrequente Strahlung vom Organismus fernhalten sollte, um die Regeneration nicht negativ zu beeinflussen. Natürlich empfiehlt es sich vorab, die Strahlenbelastung mit geeigneten Messinstrumenten zu ermitteln. Wenn zu hohe Werte erkannt werden, kann man mit Abschirmmaterialien, wie Baldachinen, Farbe, Gardinen, Matten u.a. Abhilfe schaffen. Hilfreich ist zudem das nächtliche Abschalten von Strom, WLAN und Bluetooth durch beispielsweise einen Netzfreischalter.

Die hohe Kunst der Abschirmung erfolgt jedoch durch einen sogenannten Faraday ́schen Käfig, in welchen man das Bett stellt. Hier gibt es inzwischen Hersteller, die hochwirksame und zudem wohnlich attraktive Schlafmöbel entwickelt haben. Diese bestehen aus einer Kombination von einem Strahlenschutzteppich zur Reflexion von niederfrequenten Strahlungen von unten mit einer reflektierenden und Hochfrequenz absorbierenden Bettrückwand und einem Betthimmel mit leitfähigen Strahlenschutzgardinen zur Reflexion von Hochfrequenz-Strahlungen; durch dieses innovative Schlafschutzsystem kann ein strahlengeschützter Bettinnenraum für ungehinderte Regeneration im Schlaf realisiert werden.

Natürlich lässt sich ein Bett zudem mit Schlafgadgets aufrüsten, beispielsweise Sensoren, die die Schlafarchitektur messen, Technologien, die die Raumluft keimfrei machen, Materialien, die den Staub binden oder medizinischen Produkten, die die Durchblutung fördern, die eingeatmete Luft optimieren oder für Entspannung sorgen. Wobei man bei deren Einsatz immer auf möglichst hohe Abschirmung gegen Elektrosmog achten sollte (u.a. durch geschirmte Kabel und Steckdosenleisten).

Fazit:

Erst wenn das Zusammenspiel zwischen gesundheitsorientierten Materialien (Bettgestell, Lattenrost, Matratze, Erdungslaken, Kissen, Decke, Strahlenschutz) und gesundheitsfördernden Technologien stimmt und das Bett in einem Raum steht, der Elektrosmog- und schadstofffrei ist sowie gut durchlüftet, dunkel und ruhig, kann man aus Sicht des Autors vom „gesündesten Bett der Welt“ sprechen, weil es den gesunden Schlaf und damit die Gesundheit durch effektive Regeneration nachweislich fördert.

Ein Bettsystem besteht in der Regel aus einem Bettgestell, einem Lattenrost, einer Matratze sowie Bettdecken und Kissen. Schauen wir uns diese Elemente unter dem Gesichtspunkt der Regeneration und Gesunderhaltung einmal näher an.

Wenn Sie mehr wissen wollen, wenden Sie sich gerne an den Autor dieses Artikels:

Alexander Lange, kontakt@langegesund.com, +49 (0)173-8783791, www.langegesund.com